Claes Oldenburg
Claes Oldenburg (1929–2022) war ein schwedisch-amerikanischer Künstler und eine der bedeutendsten Führungsfiguren der Pop-Art. Berühmt wurde er durch seine monumentalen Skulpturen, mit denen er Alltagsgegenstände in gigantische, oft humorvolle Kunstwerke im öffentlichen Raum verwandelte. Viele dieser großformatigen Projekte realisierte er in Zusammenarbeit mit seiner Frau Coosje van Bruggen. Mit seinen humorvollen wie tiefgründigen Darstellungen von Alltagsobjekten ist er einer der wichtigsten und populärsten Künstler seit den späten 1950er Jahren.
Mit der Ausstellung "Claes Oldenburg - The 60s" widmeten sich 2012 erstmals das mumok in Wien und das Museum Ludwig in Köln dem Frühwerk des Künstlers und zeigten einen vollständigen Überblick über das Werk des Künstlers von den späten 1950er bis zu den frühen 1970er Jahren. Insbesondere seine "soft sculptures" von Gegenständen des Alltags und amerikanischer Popkultur und das "Mouse Museum" gehören zu den wichtigsten Werken des Künstlers, bervor er in den 1970er Jahren anfing, seine großen Skulpuren aus Metall zu formen.
Der Filmemacher Ralph Goertz durfte den Künstler während des Aufbaus der Ausstellungen im mumok in Wien und im Museum Ludwig in Köln begleiten und besuchte ihn 2016 in seinem New Yorker Studio. Entstanden ist ein sehr persönliches Porträt des Ausnahmekünstlers.
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Fotos: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

