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Ei Arakawa




Ei Arakawa im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen

 

Im Jahr 2018 erfolgte eine filmische Dokumentation des künstlerischen Wirkens von Ei Arakawa (geb. 1977 in Fukushima, Japan) anlässlich seiner ersten institutionellen Einzelausstellung „Performance People“ im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf. Der in New York lebende Künstler ist für eine Praxis bekannt, die sich maßgeblich an den Schnittstellen von Performance, Installationskunst und Institutionskritik bewegt.

 

Arakawas Arbeiten zeichnen sich durch eine konsequente Dekonstruktion traditioneller Werk- und Autorenschaftsbegriffe aus. Seine performativen Anordnungen basieren auf fluiden, kollektiven Prozessen, die das Publikum, historische Referenzen sowie die Ausstellungsarchitektur aktiv einbeziehen. Methodisch knüpft sein Werk an die Strategien der Nachkriegsavantgarde an – insbesondere an die performativen Ansätze der japanischen Gutai-Gruppe sowie der internationalen Fluxus-Bewegung. Durch diese interaktiven Raumgefüge werden die Relationen zwischen Kunstobjekt, Institution und Rezipient kritisch befragt und neu verhandelt.

 

Die mediale Aufbereitung dieser Ausstellung konzentrierte sich darauf, die prozesshafte und ephemere Natur von Arakawas Kunstpraxis videografisch zu erfassen. Die Dokumentation dient der Archivierung und Analyse zeitgenössischer Performance-Kunst, deren Vermittlung im Bewegtbild eine methodische Brücke zwischen flüchtigem Ereignis und dauerhafter Rezeption schlägt.

 

photo: Ralph Goertz © IKS-Medienarchiv

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