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Institut für
Kunstdokumentation und
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Laurenz Berges




Laurenz Berges (*1966 in Cloppenburg) gehört zu der jüngeren Generation, die bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf studierten. Zuvor studierte Berges allerdings an der Folkwangschule in Essen und legte 1989 eine Assistenz-Zeit bei Evelyn Hofer in New York City ein, die ihn visuell und inhaltlich stark geprägt hat.

 

In seinen Projekten dokumentiert Berges verlassene Orte und setzt sich mit seiner eigenen Heimat auseinander. Dabei nutzt er ausschließlich das vorhandene Licht und verzichtet konsequent auf Inszenierungen. Seine Bilder sind stille Zeugnisse gesellschaftlicher und politischer Umbrüche, wie beispielsweise des Strukturwandels in Nordrhein-Westfalen oder die verlassenen Kasernen der russischen Armee in der ehemaligen DDR, unmittelbar fotografiert nach der Wende. Heimat spielt für ihn eine große Rolle. Auf den Fotografien von Laurenz Berges sind fast nie Menschen zu sehen, doch er deckt die Spuren auf, die sie im Laufe der Jahre hinterlassen haben, bevor sie verschwanden.

 

LAURENZ BERGES. Lebensräume

 

Der Filmemacher und Kurator Ralph Goertz begleitete Laurenz Berges über zwei Jahre mit der Kamera in seinem Studio, beim Aufbau seiner Ausstellung im MGKSiegen und bei Aufnahmen in seiner Heimatstadt Cloppenburg, der er 1989/90 seine erste künstlerischen Arbeit widmete.

 

Streamen Sie den Film bei FILMS ON ART.

 

Cloppenburg:

 

 

 

 

 

In seinem Studio:

 

 

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