Timm Ulrichs (*1940 in Berlin) bezeichnet sich selbst als „Totalkünstler“. Von 1972 bis 2005 lehrte er als Professor an der Kunstakademie Münster.
Der Autodidakt, Sprachfetischist und humorvolle Provokateur stellt sich in seinen gattungsübergreifenden Konzeptarbeiten immer wieder selbst als Material zur Verfügung und postuliert die Vereinbarkeit von Kunst und Leben. Sprache ist dabei häufig sein grundlegendes Mittel: Seine Werke spielen mit Tautologien, Paradoxien und Mehrdeutigkeiten und thematisieren Vergänglichkeit, Gedenken und Selbstinszenierung.
Das IKS besuchte seine Ausstellung Vorspiel – Nachspiel in der Sammlung Philara, Düsseldorf (12.03.–16.05.2021).
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