Julia Bünnagel (*1977 in Haan) studierte von 1998 bis 2006 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und Hubert Kiecol, dessen Meisterschülerin sie wurde. Sie arbeitet als Bildhauerin, Installations- und Klangkünstlerin.
„KlangBildHauerei“ nennt sie ihre Arbeit, weil skulpturale und körperliche Aktionen darin Klang erzeugen. Ihre Werke bewegen sich zwischen Installation, Schriftbild, Musik, Objekt und Aktion; als DJ mischt sie bearbeitete – zersägte, bemalte, verklebte – Schallplatten zu rhythmischen Klanglandschaften. Seit 2011 ist sie Teil des Kollektivs „Sculptress of Sound“.
Das IKS besuchte ihre Ausstellung Nebensonne in der Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf (15.01.–05.03.2022): eine intermediale Installation aus bearbeiteten Schallplatten, Licht, Sound und Objekten.